MOTORPLAN
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KWM

1. Preis, Wettbwerb

Kreativwirtschaftszentrum

Mannheim

 


ARCHITEKTUR / STRUKTUR
Der untere der drei Neubaukörper ist eingeschossig und grenzt direkt an die zu erhaltenden Backsteinaußenwände des Bestandsgebäudes, in dem zukünftig die Städtische Galerie untergebracht wird. Er bildet mit diesem die öffentliche Erdgeschossebene des neuen Kreativwirtschaftszentrums mit allen publikumsintensiven Nutzungen. Zwischen Bestand und Neubau verläuft die interne Haupterschließung mit Zugängen von der Hafenstrasse und der Promenade. Über diese Querung werden die Galerie sowie das Foyer des KWM mit den angelagerten Mehrzweckräumen und die gastronomische Einrichtung erschlossen. Entlang der Hafenstrasse, an der auch die Showrooms liegen, springt der Baukörper zurück und bildet eine Arkade aus. Sie ist Adresse und angemessen großzügige, überdachte Eingangssituation für das KWM.
Der mittlere, zweigeschossige Baukörper, dessen Traufkante sich auf die bestehende Gründerzeitbebauung des Quartiers bezieht, kragt nach Süden Richtung Quartiersplatz aus und schafft hier eine wettergeschützte Vorzone für die zum Platz hin orientierte Gastronomie im EG. Der oberste, dreigeschossige Körper ist nach Norden verschoben, wodurch ein Balkon zum Quartiersplatz entsteht. Auf der Nordseite bildet er eine Überdachung für die Dachterrasse, das sogenannte „C-Deck". Diese offene, flexibel bespielbare Freifläche kann von allen Bereichen des KWM temporär genutzt werden. Sie ist u.a. Skulpturengarten, erweiterter Arbeits- und Eventbereich für den collaborative workspace / Arbeits-Pool im 1.OG sowie Openair-Plattform für Produkt-, Firmen- und Filmpräsentationen.